famos oder fatal

crowdsourcing

Der neue Begriff für das Potential der Vielen. Fraglich aber, ob die Masse wirklich zu dem im Stande ist, was Individualisten oder Experten-Gruppen erarbeiten können. Definitiv “der” Netzwerk-Trend.

Zur weiteren Auseinandersetzung.

Eher ein Negativbeispiel, die Designszene betreffend: designenlassen.

designenlassen

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Vielzahl und Individualisierung

anzahlen

Im kollektiven Wissen liegt die Lösung. Große Gruppen treffen die richtigen Entscheidungen und vermögen erfolgreich Probleme zu bewältigen – auch wenn ihre Mitglieder individuell weder über eine hohe Intelligenz noch über besondere anderweitige Fähigkeiten verfügen… James Surowiecki, Die Weisheit der Vielen – Warum Gruppen klüger sind als Einzelne und wie wir das kollektive Wissen für unser wirtschaftliches, soziales und politisches Handeln nützen können.

Luigi Colani warnt unterdessen, dass sich die Vielen nicht durch Staat und Wirtschaft das nehmen lassen, was ihnen gehört. Und ist enttäuscht und erstaunt, wie Gemeinschaften einzelne Querdenker ausschließen. Beim Versuch auf einer Nutzfahrzeuge-Messe einen Stand zu bekommen und einen aerodynamischen LKW mit einem Viertel an Kraftstoffverbrauch zu präsentieren ist er gescheitert.

Hans (Nick) Roericht schüttelt über das Volumen behäbiger Regional- und Fernzüge den Kopf und ist verärgert über die Überdimensioniertheit dieser Technik; zu groß, zu schwer, energieverschwendend. Und dass technische Entwicklungsinstitute Fördermittel erhalten, die diese Dinosaurierforschung zu langsam überwinden.

Wie stark sind einzelne Köpfe gegenüber machtvollen Anderen, und Gemeinschaften die vom Schneckentempo innovativer Entwicklungen profitieren? Wie kann sich die Weisheit der Vielen gegen die Trägheit der Masse durchsetzen? Oder kommen doch die Anstöße “nur” von Einzelnen…?

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